Artikel Tagged ‘André Jaeger’

Ein Kochbuch

Freitag, 20. Januar 2012

Untertreibung 1: Der Titel da oben ist eine masselose Untertreibung. Untertreibung 2: Es ist wohl eines der besten Kochbücher die es weltweit gibt. Tolle grafische Umsetzung mit genial Fotos.

Über einen Artikel von Paul Imhof im Tages Anzeiger (Artikel online leider nicht Verfügbar) kam ich auf dieses Buch. Modernist Cuisine. Es ist ein Schinken von einem Kochbuch. 5 Bände und ein dazugehörendes Rezeptbuch, welches ein Papier hat, das abwaschbar ist. Ich kann und ich mag zu diesem Meisterwerk nicht viel schreiben. Aber schaut Euch diese Videos an. Hier bekommt Ihr einen Eindruck dessen, was dieses kolossalste Kochbuch aller Zeit bietet.

 

Dieses Buch hätte ich mir zu meiner Zeit in der Kochlehre gewünscht. Es zeigt auf, wie Produkte bei welcher Zubereitungsart reagieren. Das ist die Grundlage für gutes Kochen. Das Verständnis zum Produkt, welches gekocht wird und was mit ihm bei welcher Garmethode geschieht, resp. wie es sich verändert. Ohne das geht es nicht. Den einen Köche ist das gegeben. Zum Beispiel dem André Jaeger. Wenn ich ihm zuhöre wie er von Produkten spricht, ja wie er in seinem Kopf bereits Gerichte kreiert, wenn er nur Gerüche aufnimmt, so ist dieses Kochbuch ein must to have für jeden Koch. Hobbyköche könnten von diesem Buch überfordert sein. Ausser, sie möchten sich dieses Buch ab und wann ansehen, um so einen Eindruck und Verständnis davon zu bekommen, welche grandiose Leistung Spitzenköche in der Küche bieten.

Ich freue mich schon heute, wenn ich an einen regnerischen Nachmittag vor dem Cheminée, mit einer guten Cigarre in diesem Werk lesen kann.

Franz Wiget, GaultMillau Koch des Jahres 2012

Montag, 03. Oktober 2011

Der begehrteste Titel der Schweizer Kochszene geht erstmals in die Innerschweiz: 18-Punkte-Chef Franz Wiget, 50, vom Restaurant Adelboden in Steinen SZ ist GaultMillaus «Koch des Jahres 2012». An der absoluten Spitze wird’s enger: nur noch sechs 19-Punkte-Chefs. Und einer von ihnen hat den Rücktritt angekündigt.

Von Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz
Generationenwechsel, Wachablösung: An der Spitze der Schweizer Gastronomie stehen Veränderungen an. Horst Petermann und Gérard Rabaey sind im «Ruhestand» (der eine mehr, der andere weniger). Ihre Nachfolger Rico Zandonella («Kunststuben», Küsnacht ZH) und Stéphane Décotterd («Pont de Brent», Brent VD) stellten sich erstmals solo den Testern. Unser Eindruck: hervorragend. Aber: Die Topnote 19 lässt sich nicht «vererben» – also starten beide ihren nächsten Karriereschritt bei 18 Punkten. Am 1. April 2012 wird auch in Crissier VD eine Stabübergabe fällig: Philippe Rochat geht (zu früh, unserer bescheidenen Meinung nach!), Benoît Violier ist der hervorragende Nachfolger; Rochat kocht noch sechs Monate für uns, also lassen wir die 19 Punkte in dieser Ausgabe noch stehen. In den übrigen 19-Punkte-Restaurants haben wir auch dieses Jahr wieder ausgezeichnet gegessen. Wir mögen das Temperament von Philippe Chevrier («Domaine de Châteauvieux», Satigny GE), das grenzenlose Talent von Didier de Courten («Terminus», Sierre VS) und die souveräne Performance von Bernard und Guy Ravet («L’Ermitage», Vufflens-le-Château VD). In der Deutschschweiz ist André Jaeger («Fischerzunft», Schaffhausen) kein bisschen müde, sondern sprüht vor neuen Ideen. Und Andreas Caminada («Schauenstein», Fürstenau GR) ist endgültig zum Star der Branche geworden; wie souverän er mit dem riesigen Druck umgeht, ist schon beeindruckend. Genauso wie die Tatsache, dass man bis acht Monate auf einen freien Tisch warten muss. Die freien Plätze in der 19-Punkte-Liga wollen wir nicht um jeden Preis besetzen. Wir führen eine klare «watchlist» und lassen uns Zeit; eine Beförderung in die höchste kulinarische Klasse will wohlüberlegt sein.

Grandes Tables de Suisse

Mittwoch, 01. Juni 2011

Mit der iPhone Applikation der Grandes Tables de Suisse bringen Sie die kulinarischen Hochburgen der Schweiz auf Ihr iPhone. Diese App beihnaltet 51 Restaurants deren Chef's zu den innovativsten ihrer Zunft gehören sowie 17 ausgesuchte Hotels, welche die Schweizer Service Tradition leben. Der Link dazu.

In der Hotel Revue hat der Präsident der Grandes Tables de Suisse, André Jaeger ein bemerkenswertes Interview gegeben. Der Feingeist der Schweizer Spitzenköche sagt: "Man muss sich ernsthaft Gedanken machen, wohin die Schweizer Gastronomie steuert." Wie recht er doch hat. Der André Jaeger.

Saucen nach Escoffier

Donnerstag, 30. Dezember 2010

EscoffierEin Buch von Romeo. Romeo Brodmann. Saucen nach Escoffier. So viel vorne weg, dieses Buch gehört definitiv nicht in die Kategorie: ein Buch mehr in der Küche. Es ist ein Buch, wider das Vergessen. Darum habe ich drei dieser Bücher für unsere Lehrnenden in der Küche bestellt.

Escoffier war der bedeutenste Koch seines Jahrzehnts und verhalf dem Savoy London zusammen mit César Ritz zu einem weltweiten Renomee. Er war zudem der Verfasser des 1903 veröffentlichten Guide Culinaire oder zu Deutsch “Kochkunstführer”. Romeo Brodmann, ausgebildeter und damit gebildeter Koch ist seit 2007 Direktionsmitglied bei GastroSuisse und in dieser Eigenschaft Leiter der Verlage. Er hat dieses Buch verfasst. Bereits auf Seite 4 hält er fest: “Dieses Buch ist ein Protest wider das Vergessen und gegen den Verlust von Wissen.” Die Gründe für das vergessen, resp. nicht mehr erlernen in der Kochlehre sind vielfälltig. So ist der Kostendruck ebenso ein Faktor wie die Belastung durch die Hygienegesetze, -auflagen und -vorschriften. Es ist mit der heutigen Gesetzgebung nicht mehr möglich, dass in einer Restaurationsküche rohe Eier verarbeitet werden. Man muss sich dies einmal vorstellen. So bedienen sich immer mehr Köche mit industriellen Produkten. Damit lernen die jungen Köche die Grundbasis der Küche nicht, und, viel schlimmer, die Industrie regiert unseren Geschmack. Wie oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass Produkte welche so schmecken wie das Produkt eben schmecken müsste, als nicht mehr gut befunden werden. André Jaeger, Fischerzunft in Schaffhausen, hat es in seinem Vorwort zum Buch trefflich geschrieben: “… Der Mensch gewöhnt sich an vieles. Isst man jahrelang Lebensmittel mit einem gewissen Geschmack, auch wenn es sich um weniger gute Lebensmittel handelt, so schmeckt einem das Gute nicht, wenn man es per Zufall einmal bekommt. Was ebenfalls Tatsache ist und was uns zu denken geben sollte, ist, dass fast alle Convienience-Produkte einen ähnlichen, wenn nicht denselben Geschmack haben. In der Regel süsslich und oft auch chemisch….

Das Buch verzichtet auf jeglichen Schnickschnack und wiedergibt die Rezepte wie sie waren. Die dem Buch beigelegte CD veranschaulicht auf leicht verdauliche Art die Zubereitung für jedermann. Darum mein Tipp: Kauft dieses Buch.

Langoustine-Rezept von André Jaeger

Montag, 06. September 2010

André Jaeger aus der Fischerzunft in Schaffhausen, kocht Langustinen und gibt viele wertvolle Tipps. Auch bei Ihnen zu Hause, einfach zum Nachzukochen.

Gaggenau Kochstudio mit André Jaeger

Sonntag, 15. August 2010

André Jaeger aus der Fischerzunft in Schaffhausen zeigt in diesem kleinen Video, wie Sie zu Hause ein Gericht ganz einfach nachkochen können und erst noch bleibenden Eindruck bei Ihren Gästen hinterlassen.

Weine Sélection André Jaeger

Freitag, 30. Juli 2010

AndreJaegerIn Zusammenarbeit zwischen Michael Fuchs, Kellermeister der Weinkellerei GVS Schachenmann und André Jaeger, Patron des Rheinhotels Fischerzunft, sind mit dieser exklusiven Premium-Weinlinie „Sélection André Jaeger “ zwei Unikate der Schaffhauser Weinmacherkunst entstanden.

Es ist mir eine riesen Freude, die Weine von meinem Freund André Jaeger auf unserer Weinkarte zu wissen. André Jaeger (19 Punkte GaultMillau), der Feingeist unter den Schweizer Köchen, war der erste Koch, welcher die asiatische Kochkunst mit der europäischen Küche vermählte. Die Fischerzunft Philosophie: „Yin und Yang wird als der in Harmonie verwandelte Widerspruch des Männlichen und Weiblichen in der Fischerzunft neu und vor allem kulinarisch interpretiert,” hat Feinschmecker aus der ganzen Welt nach Schaffhausen gelockt.

Da Thomas Frei diese beiden Weine sehr am Herzen liegen, haben wir diese Gewächse freundschaftlich kalkuliert.

Sélection André Jaeger
Cuvée de blancs
2008 49.–
Sélection André Jaeger
Cuvée de rouges
2007 59.–

Ein Rezept von André Jaeger, Fischerzunft Schaffhausen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

André Jaeger, aus dem Rheinhotel Fischerzunft in Schaffhausen ist der Wegbereiter der “eurasischen” Küche. Längst gehört André Jaeger zu den etabliertesten Köchen der Schweiz und Europa. Um seine “Cuisine du bonheur” zu geniessen, pilgern Gäste aus der ganzen Welt nach Schaffhausen in die Fischerzunft. Oder möchten Sie die Fischerzunft erleben? Dann empfehle ich Ihnen, gleich ein Zimmer mit zu buchen. Somit beginnt auch der Tag danach genussvoll mit dem feinen Fischerzunft Frühstück mit direktem Blick an den Rhein.

Ich freue mich, dass mir André Jaeger exklusiv ein feines Rezept gab, welches Sie zu Hause zubereiten können.

Rezept für vier Personen

Paupiette von Saibling mit Fenchel und Orangenchibustcrème mit Sternanis

4 frische Saiblingsfilets a 50-60 g
1 kleiner Fenchel
2 EL Gemüsewürfelchen von Karotten, Sellerie, Zucchini, Lauch
20 g Butter
1 Orange

Paupiette

Aus Fenchel vier Hauchdünne Scheiben schneiden und in Zuckersirup wenden, auf Backblech legen und im Ofen bei 80° trocknen. (Chip)

Den Rest des Fenchel grob hacken und in sehr wenig Salzwasser weich kochen, abseihen und pürieren.

Die Fischfilets parieren, Haut abziehen und darauf achten, dass keine Gräte mehr vorhanden sind, mit Pinzette die feinen Rückengräte ziehen. Filets in je eine Ringform geben und in die Mitte das Fenchelpürée füllen. Bei 62° ca 35 Minuten im Ofen oder Wärmeschrank langsam ziehen lassen. Die Temperatur darf 65° nicht überschreiten, da sonst das Eiweiss koaguliert und der Fisch zu fest gart.

Zum Servieren die Gemüsewürfel in etwas Butter anschwenken, sehr wenig Orangenabrieb dazu geben und leicht salzen. Den Fisch aus dem Ofen nehmen und die Gemüsewürfel darauf verteilen.

Den Fisch erst jetzt leicht salzen, den Ofen auf 180° heizen und die Paupiettes noch einmal 2-3 Minuten schieben, aus dem Ring nehmen.

Schibustcrème

1 dl Sahne
½ dl Fischfond
20 g Butter
1 Eigelb
1 EL Pernod
1 Prise Sternanispulver
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

½ der Sahne, Fischfond, Pernod, mit Gewürzen aufkochen und ca 5 Minuten leicht köcheln lassen, abschmecken. Vor dem Servieren Butter beigeben. Die 2. Hälfte Sahne mit Eigelb mischen und zur Sauce geben, bei kleinem Feuer unter stetem Rühren so lange erwärmen bis das Ei zu stocken beginnt. Wenn das der Fall ist, sofort vom Feuer nehmen und weiterrühren, kurz aufmixen und sofort anrichten.

Die Orange mit dem Messer schälen und Filets herausschneiden. Je drei Filets auf tiefen Teller anrichten, Schibustcrèmesauce dazu geben, Paupiette in die Mitte legen.

Fenchelchip dazu stellen.

AndréJaeger

FischBuffet in der Fischerzunft zu Schaffhausen

Freitag, 16. Oktober 2009

André Jaeger  Jana Zwesper2

Lassen Sie sich in der Fischerzunft bei André Jaeger verzaubern. Das traditionelle FischBuffet. Bekannt und doch immer wieder überraschend neues Mehr aus dem Meer. Jeden Abend ab 19.00 Uhr vom 29. – 31. Oktober & 5. – 7. November sowie 12. – 14. November und an drei Sonntagen vom 1., 8., & 15. November.

Im VinOpium ist der Rauchgenuss nach wie vor erlaubt und der Humidor ist prallvoll.