Archiv für ‘Allgemein’ Kategorie

Ein Kochbuch

Freitag, 20. Januar 2012

Untertreibung 1: Der Titel da oben ist eine masselose Untertreibung. Untertreibung 2: Es ist wohl eines der besten Kochbücher die es weltweit gibt. Tolle grafische Umsetzung mit genial Fotos.

Über einen Artikel von Paul Imhof im Tages Anzeiger (Artikel online leider nicht Verfügbar) kam ich auf dieses Buch. Modernist Cuisine. Es ist ein Schinken von einem Kochbuch. 5 Bände und ein dazugehörendes Rezeptbuch, welches ein Papier hat, das abwaschbar ist. Ich kann und ich mag zu diesem Meisterwerk nicht viel schreiben. Aber schaut Euch diese Videos an. Hier bekommt Ihr einen Eindruck dessen, was dieses kolossalste Kochbuch aller Zeit bietet.

 

Dieses Buch hätte ich mir zu meiner Zeit in der Kochlehre gewünscht. Es zeigt auf, wie Produkte bei welcher Zubereitungsart reagieren. Das ist die Grundlage für gutes Kochen. Das Verständnis zum Produkt, welches gekocht wird und was mit ihm bei welcher Garmethode geschieht, resp. wie es sich verändert. Ohne das geht es nicht. Den einen Köche ist das gegeben. Zum Beispiel dem André Jaeger. Wenn ich ihm zuhöre wie er von Produkten spricht, ja wie er in seinem Kopf bereits Gerichte kreiert, wenn er nur Gerüche aufnimmt, so ist dieses Kochbuch ein must to have für jeden Koch. Hobbyköche könnten von diesem Buch überfordert sein. Ausser, sie möchten sich dieses Buch ab und wann ansehen, um so einen Eindruck und Verständnis davon zu bekommen, welche grandiose Leistung Spitzenköche in der Küche bieten.

Ich freue mich schon heute, wenn ich an einen regnerischen Nachmittag vor dem Cheminée, mit einer guten Cigarre in diesem Werk lesen kann.

Wandern ist sexy.

Dienstag, 03. Januar 2012

Mein Vater liebte rote Socken. Er hatte Schränke voll mit roten Kniesocken. Auf unseren endlosen Sonntagswanderungen hat er sie getragen. Damit alle sie sahen, hat er Hosen mit der Bezeichnung Knickerbocker montiert. Den Spazierstock in der Rechten und die Brissago in der Linken ist er marschiert, und ich bin hinterher gekeucht. Nach mir nicht die Sintflut, sondern die Mutter. Meistens haben wir uns verlaufen. Vermutlich habe ich nur darum Koch gelernt, damit ich am Sonntag arbeiten durfte.

Was früher mein Vater war, ist heute meine Frau. Stichwort: Wellness. Höre ich das Wort, dann habe ich Angstschweiss-Ausbrüche. Ayurveda hier, Erlebnisdusche da, heisse Steine und kalte Aufgüsse und… Wellness Hotels gleichen sich wie ein Ei dem andern. Allen voran im österreichischen nahen Osten. Jetzt kommt der gute Zukunftsprofessor Horx und redet von Selfness. Von sozialer Kompetenz. Wellness. Mindness. Hopeless.

Ganz unter uns: Ich habe genug von der Hightech Hektik und dem Hyperstress. In diesen Welten verliert der Mensch ein realistisches Verhältnis zu seinen Fähigkeiten und Grenzen. Um vernünftige Massstäbe zu gewinnen, muss der Homo Trabiens ab und zu wieder in die Natur. Zum menschlichen Biotop. Wandern ist sexy. Wellness ist Stress.

Heute, 40 Jahre nach den Wanderungen mit meinen Eltern, wandere ich mit meinen Gästen. Wir führen Gespräche über Gott und die Welt. Wir kommen uns näher, indem wir gemeinsam mit eigener Kraft ein Ziel, den Gipfel erreichen. Das verbindet. Aus Gästen werden Freunde. Gast-Freund-Schaft.

Das muss die Zukunft für uns Berghoteliers sein. Unsere Natur zu nutzen. Die Produkte, welche aus dieser Region stammen und von Menschen aus der Gegend hergestellt und gepflegt werden. Wir sind eigenständig und niemand, auch im entferntesten aller Winkel der Welt, einfach niemand kann uns und unsere Gegend kopieren. Wir sind kein Trend und wir sind kein Konzept, sondern wir sind wir! Die Menschen, die Landwirtschaft, der Tourismus machen einen Ort unverwechselbar und damit zu einer Marke. Ich besinne mich lieber auf die eindrückliche Kraft des Wirklichen, statt den Zukunftsforschern in die Zukunft nach zu rennen.

Die Bilder stammen übrigens von meinem Freund, Marcus Gyger ©. Wehe der oder dem, der sie klaut resp. kopiert. Die Bilder. Dann werde ich hässig.

Neuer Davidoff Flagship Store

Samstag, 31. Dezember 2011

Herzstück des rund 60 m² grossen Stores im Flughafen Zürich im neuen Airside Center ist ein 30 m² Walk-In Humidor mit grosszügigen Glasfronten. Die Neueröffnung bildet zugleich den Startschuss für das Roll-Out des neuen Store Konzepts rund um den Globus.

Dem Flair und Savoir Faire der Dominikanischen Republik, dem Herstellungsland der Davidoff Cigarren, nachempfunden, steht der neue Store für eine professionelle Beratung mit einem breiten Qualitätssortiment sowie für eine Oase der Ruhe am oft so hektischen Flughafen. Karibische Holzlamellen, American Cherry-Holz sowie warme Farben und die stimmige Ausleuchtung sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre.

Zum 60 m² grossen Laden mit einer einladenden Eingangsfront gehört auch ein 30 m² grosser Walk-In Humidor mit weiten Glasfassaden – das Herzstück des neuen Stores. Das unaufdringliche moderne Design besteht aus einer Kombination aus traditionell klassischen und zeitgenössischen Elementen. Das neue Konzept der Flagship Stores wird ab 2012 in Davidoff Geschäften rund um den Globus von Basel über Palm Beach bis Tokio und Shanghai umgesetzt.

Am Puls der Zeit – erste iPad Instore App
Im neuen Store am Flughafen erwartet die Besucher eine weitere Neuerung. Mit der ersten iPad Instore App können Kunden auf dem iPad unter anderem ihre Lieblingscigarre evaluieren. Dafür müssen sie lediglich vier Fragen zu bevorzugten persönlichen Rauchgewohnheiten beantworten.

Die App informiert Kunden zudem über den Standort der nächstgelegenen Cigarren Lounge. Selbstverständlich sind mit der App auch Produktinformationen des Davidoff Sortiments auffindbar. Der Kunde kann sich die ausgewählten Informationen direkt an das eigene Mailaccount schicken. Zudem besteht die Möglichkeit, die Inhalte via Twitter und Facebook an befreundete User zu senden. Die Geschichte und die Meilensteine von Davidoff sind digital ebenso auf dem iPad zu finden wie verschiedene Filme, die Ihnen die Welt des Tabaks näher bringen.

Es gibt einen schneereichen Winter!

Samstag, 22. Oktober 2011

Der neue Werbespot von Schweiz Tourismus. Weltklasse!! Regie führte übrigens der Schweizer Oscarpreisträger Xaver Koller.

The CigarMan of the Year

Montag, 03. Oktober 2011

Ich gratulieren dem Nachfolger meines Nachfolgers Ulf Braunert, Restaurant Hess by Braunerts, Engelberg OW (15 Punkte) zum Davidoff The CigarMan of the Year.

Ulf Braunert war mit Erfolg Küchenchef in grossen Häusern («Giardino», Ascona, «Palace», Luzern) und ist jetzt in Engelberg sein eigener Boss – zur Begeisterung der örtlichen Skifahrer und Golfer. Seine Küche ist überzeugend, seine grosszügige Smoker’s Lounge erstklassig. GaultMillau und Davidoff  sind begeistert und schicken den «Prix Davidoff» ins Klosterdorf.

Der «Koch des Jahres» aus dem Landgasthof

Montag, 03. Oktober 2011
Franz Wiget Koch des Jahres 2012

Franz Wiget, Koch des Jahres 2012

Ich freue mich wie ein Kind, dass der Franz Wiget Koch des Jahres wurde. Er ist ein Pfungskerl mit einer Gwaltsfrau. Beide sind auf dem Boden geblieben und führen ihr Restaurant mit einer gelebten Gastfreundschaft. Sein Klassiker sind Stunggis. Härdöpfelstock. Schauen wir einmal, wo die letzten “Koch des Jahres” zu Hausen sind? Einer kocht auf einem Schloss (Andreas Caminada). Zwei andere profitieren von der Potenz eines Fünfsternehotels (Peter Knogl im «Les Trois Rois» in Basel, Dominique Gauthier im «Beau-Rivage» in Genf. Braucht es also Glanz und Gloria, Mäzene und Sponsoren, um sich die begehrteste Auszeichnung der Branche abzuholen? Zum Titel führen verschiedene Wege. Wir Gäste sind jedem Mäzen dankbar, der sein Geld in ein Toprestaurant investiert. Andersrum gibt GaultMillau einem tüchtigen Patron, der seine Rechnungen selber bezahlt, die genau gleichen Chancen. Es muss kein «Palace» sein, wir fühlen uns in einem gemütlichen Landgasthof genauso wohl.Franz Wiget im Restaurant Adelboden in Steinen SZ führt den wohl besten Landgasthof der Schweiz. Sein sehr sympathisches, aber keineswegs luxuriöses Restaurant liegt recht abgelegen an der Hauptstrasse Schwyz–Sattel. Der Chef hat den kulinarischen Kompass in den letzten Jahren ausgezeichnet justiert: Er holt sich von seinen Freunden und Nachbarn, was die Region hergibt (Fleisch aus dem Muotatal, Fische aus dem Zugersee, Käse von den umliegenden Alpen), aber er fischt buchstäblich auch im Meer: Seafood, in bester Qualität beschafft und herausragend zubereitet, ergänzt seine regionale Küche. Chef Wiget spielt in der Küche die Hauptrolle und treibt seine kleine Brigade zu Höchstleistungen an. Seine Frau Ruth sorgt in den heimeligen Stuben für eine angenehme Ambiance und für professionellen Service. Eine sympathische Adresse. Eine erstklassige Adresse. Die erste «Koch des Jahres»-Adresse in der Zentralschweiz!

Franz Wiget, GaultMillau Koch des Jahres 2012

Montag, 03. Oktober 2011

Der begehrteste Titel der Schweizer Kochszene geht erstmals in die Innerschweiz: 18-Punkte-Chef Franz Wiget, 50, vom Restaurant Adelboden in Steinen SZ ist GaultMillaus «Koch des Jahres 2012». An der absoluten Spitze wird’s enger: nur noch sechs 19-Punkte-Chefs. Und einer von ihnen hat den Rücktritt angekündigt.

Von Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz
Generationenwechsel, Wachablösung: An der Spitze der Schweizer Gastronomie stehen Veränderungen an. Horst Petermann und Gérard Rabaey sind im «Ruhestand» (der eine mehr, der andere weniger). Ihre Nachfolger Rico Zandonella («Kunststuben», Küsnacht ZH) und Stéphane Décotterd («Pont de Brent», Brent VD) stellten sich erstmals solo den Testern. Unser Eindruck: hervorragend. Aber: Die Topnote 19 lässt sich nicht «vererben» – also starten beide ihren nächsten Karriereschritt bei 18 Punkten. Am 1. April 2012 wird auch in Crissier VD eine Stabübergabe fällig: Philippe Rochat geht (zu früh, unserer bescheidenen Meinung nach!), Benoît Violier ist der hervorragende Nachfolger; Rochat kocht noch sechs Monate für uns, also lassen wir die 19 Punkte in dieser Ausgabe noch stehen. In den übrigen 19-Punkte-Restaurants haben wir auch dieses Jahr wieder ausgezeichnet gegessen. Wir mögen das Temperament von Philippe Chevrier («Domaine de Châteauvieux», Satigny GE), das grenzenlose Talent von Didier de Courten («Terminus», Sierre VS) und die souveräne Performance von Bernard und Guy Ravet («L’Ermitage», Vufflens-le-Château VD). In der Deutschschweiz ist André Jaeger («Fischerzunft», Schaffhausen) kein bisschen müde, sondern sprüht vor neuen Ideen. Und Andreas Caminada («Schauenstein», Fürstenau GR) ist endgültig zum Star der Branche geworden; wie souverän er mit dem riesigen Druck umgeht, ist schon beeindruckend. Genauso wie die Tatsache, dass man bis acht Monate auf einen freien Tisch warten muss. Die freien Plätze in der 19-Punkte-Liga wollen wir nicht um jeden Preis besetzen. Wir führen eine klare «watchlist» und lassen uns Zeit; eine Beförderung in die höchste kulinarische Klasse will wohlüberlegt sein.

GaultMillau 2012 im Kanton Bern

Montag, 03. Oktober 2011

Zwei Namen sollte man sich merken – Markus Arnold und Jan Leimbach

Wetten, dass in Bern-City und in der Lenk die Korken knallen? Zwei junge Chefs kochen sich in die «Super League» der Schweizer Szene. Markus Arnold hat im Restaurant Meridiano (Kursaal, Bern) seine Linie gefunden und seinen Ehrgeiz unter Kontrolle. Der erst 28-jährige Luzerner verlangt von sich und seiner blutjungen Brigade sehr viel und verblüffte uns mit jedem Gang. Das Ergebnis: Punkt Nr. 17 und die begehrte Auszeichnung «Aufsteiger des Jahres»! Jan Leimbach haben wir schon etwas länger auf dem «Radar». Was er den Gästen im Fünfsternehotel Lenkerhof (Lenk) Abend für Abend serviert, ist schon beeindruckend. Der junge Deutsche gehört zu den besten Hotel-Küchenchefs im Land; das wollen wir mit dem 17. Punkt auch dokumentieren.

Der Aufstieg der beiden jungen Chefs wird die «alten Hasen» im Geschäft nicht allzu sehr beunruhigen: Robert Speth («Chesery», Gstaad) und Nik Gygax («Löwen», Thörigen) bleiben im Kanton Bern mit 18 Punkten die Platzhirsche.Acht weitere Berner Restaurants legen zu: Sascha Berther («Moospinte», Münchenbuchsee) ist ein würdiger Nachfolger des legendären «Chrüter-Oski». Wir erwarten von ihm noch mehr, stimulieren ihn mal mit dem 16. Punkt. In die 15er-Liga steigen das Grand Hotel Giessbach («Le Tapis Rouge») in Brienz und das «Höchhus» in Steffisburg auf. Das «Parkhotel Bellevue» in Adelboden, die «Casa Novo» in Bern, das Lindner Grand Hotel Beau Rivage in Interlaken und das «Bellevue» in Spiez klettern auf 14 Punkte. Das «Schloss Hünigen» in Konolfingen ist neu mit einer 13 bewertet.Sechs Restaurants sind neu aufgeführt: das «Lueg» in Kaltacker und der «Bären» in Sigriswil mit je 14 Punkten, der «Schweizerhof» in Bern («Jack’s Brasserie») mit 13. Ein Trio fasst die Einsteigernote 12: «Kreuz» in Herzogenbuchsee, und, mein Liebslingshotel im Saanenland, das «Hornberg» in Saanenmöser. Darüber freue mich mich ganz besonders! Zu guter Letzt «De la Clef» in Les Reussilles.

Koch des Jahres 2012

Montag, 03. Oktober 2011
    Die besten Köche werden in der Schweiz jeweils Anfang Oktober von GaultMillau erkoren. So auch heute. Die versammelte Gourmetgemeinde isst in Steinen, bei Franz und Ruth Wiget, so stand es gestern Sonntag in der SonntagsZeitung. Und dieses versammeln in Steinen deutet darauf hin, dass der Koch des Jahres aus Steinen kommt. Darum, the winner is…… Franz Wiget aus dem Restaurant Adelboden in Steinen/SZ. Ich freue mich ja so, dass genau er das ist. Er ist ein Pfundskerl und seine Frau Ruth der ruhende Pol und die perfekte Gastgeberin mit einer erfrischenden und sympathischen Art. 2008 waren die Wiget’s mit Ihrem Team bei uns im Bernerhof anlässlich der Davidoff Saveurs Genusswoche. Und noch was gemeinsames habe ich mit Franz. Wir waren einmal zusammen im Militär. Im Bever haben wir einen EK besucht. Und, jetzt kommts: Ich war dem Franz sein Küchenchef…. hehehe. Zwischenzeitlich hat er 18 GaultMillau Punkte und 2 Michelin Sterne. Ein beliebter Klassiker auf seiner Karte ist der Stunggis, ein Kartoffelstock.

     

Hotelmarketingtag

Freitag, 30. September 2011

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich geschrieben, dass ich am Hotelmarketingtag in Luzern war. Und das ist wahr. Eigentlich war ich schon am Sonntag Abend in Luzern. Um bei der Wahrheit zu bleiben. Geschlafen habe ich mit wir im Hotel Astoria in Luzern. Dieses Hotel haben die Basler Architekturgiganten Herzog mit seinem de Meuron entworfen. Und der Karli, Besitzer eben dieses Hotels, ist nicht einmal in der hotellerisuisse, dem Branchenverband von uns Schweizer Hoteliers. Schande über mich, dass ich bei ihm war und Schande über ihn, dass er nicht in unserem Verband ist. Obwohl, Verband tönt verunfallt. Irgendwie. Ist er aber nicht. Der Verband. Aber das ist ja nicht das Thema. Um es kurz zu schreiben, ins Hotel ginge ich nicht mehr. Es ist zwar schön, aber irgendwie….. Irgendwas…. 

Aber das Nachtessen hatte es in sich. Ich mit wir waren in der Brasserie Bodu, meiner Lieblingsbeiz in Luzern beim Abendessen. Eine circa 500 Grämmer Seezunge musste dran glauben. So wie früher. Sie war Angelfang. Die war sowas von herrlich. Sowas von fein. Himmlisch. Dazu gab es einen Montrose 04-er für 150 Stutz. Geniales Preis-Leistungsverhältnis. Und wisst Ihr was? Am Ende des Essens, kurz vor dem Bezahlen der Rechnung kam Richi, der Wirt, und sagte, ein Freund wolle uns zu einer Flasche einladen. Ich und Freunde? Das müsse ein Missverständnis sein. Meinte ich. Aber, es war tatsächlich ein Freund von uns da. Der Franz Wiget mit seiner netten Ruth und seinen Kindern. Die beiden wirten äusserst erfolgreich im Restaurant Adelboden in Steinen. Wahnsinnig nette und liebe Menschen, welche eine fantastische Küche und eine gelebte Gastfreundschaft in ihrem Restaurant zelebrieren. Ein Besuch bei Wiget’s lohnt sich. Immer. (Dies war eben eine Empfehlung.)

Doch zurück zum Hotelmarketingtag mit dem Thema “Master in eMarketing”. Ja, natürlich waren wir irgendwann im Schweizerhof und die Vorträge fingen irgendwann an. Am Tag danach. Ihr wisst… Zuerst war der wirklich gute Vortrag von Schweiz Tourismuschef Jürg Schmid. Ein guter Mann und ein guter Vortrag. Ein Auszug gefällig?

  • Erfolg = Marketing x Rating x Preis x Verfügbarkeit
  • Besser = Qualität x Differenzierung x Leidenschaft
  • Übertroffene Erwartungen machen glücklich
Alsdann folge unser aller Präsident, Guglielmo Tell. Nein natürlich Brentel. Auch er ein guter Mann, auch er meldete sich mit hörenswerten Worten an die versammelte Hoteliergemeinde. Die Consommé double des Vortrages:
  • Die Schweiz hat sich seit 2007 gegenüber dem EU Raum um 30%, gegenüber Amerika um 37% und gegenüber dem Pfund um sagenhafte 47% verteuert. Zudem sind wir Schweizer die Chinesen der Österreicher. Österreich hatte nämlich ein Wachstum von 12,4% Schweizer Gästen. Die Schweiz hatte ein Wachstum aus dem asiatischen Raum von 15.2%
  • Zudem beeinträchtigen die hohen Kosten (Lohnkosten, Waren- und Dienstleistungskosten) die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Hotellerie, wie unten stehende Tabelle zeigt.

Hohe Kosten beeinträchtigen Wettbewerbsfähigkeit

Nach dem Referat von Brentel war die Reihe an Katja Stauber, welche die folgenden Referate und die nachfolgenden Podiumsdiskussionen moderierte. Die Quintessenz des Tages wurde von Simone Leitner in der htr treffend geschrieben:
Social Media verändert viel. Aber der Gast bleibt Mensch.