Es gibt Leute, die lassen sich für das tweet up – slow down am 9. Oktober VIPmässig auf die Höhe schütteln. Der Shüttle-Service wird nicht gerührt. Aber geschüttelt. Prost Nägeli.
Archiv für September 2010
VIP Schüttelservice
Mein Lieblingshotel
Mein Lieblingshotel wurde 2011 zum “Historischen Hotel 2011″ gewählt. Von einer Fachjury. Wohlverstanden. Und, es befindet sich im Berner Oberland. Und im Berner Oberland ist es schön. Wie ein Lied das Oberland lobpreist.
Und jetzt wurde mein Lieblingshotel lobgepriesen. “Historisches Hotel 2011″ wurde das BELLEVUE DES ALPES auf der kleinen Scheidegg. Jedesmal, wenn ich in dieses Hotel eintrete “chrüsled” es mich. Ein wahrlich magischer Ort. Es hat hunderte von Presseartikel zum “Historischen Hotel des Jahres 2011″ gegeben. Design Hotel können gelesen werden. Historische Hotels, wie das 1840 erbaute BELLEVUE DES ALPES, müssen und vor allem dürfen erlebt werden.
Während dem Tag ist ein Tohuwabohu rund um das Hotel. Doch gegen 16.00 Uhr leert sich die Kleine Scheidegg und Ruhe kehrt Heim. Wohltuende Ruhe. Fernab von iPhone’s und iPad’s und TiVi und all das Zeugs. Ein Aperitif in der Bar, das Essen im Speisesaal, der Schlummertrunk in der Bar, das Zimmer, die frische Luft, das Tagwerden. All dies lässt sich eben nur selber erleben.
- Die Geschichte der Scheidegg Hotels, abgeschrieben von der Homepage der Scheidegg Hotels.
- Fotos meines letzten Aufenthaltes.
Mein Lieblingshotel wurde 2011 zum “Historischen Hotel 2011″ gewählt. Von einer Fachjury. Wohlverstanden. Und, es befindet sich im Berner Oberland. Und im Berner Oberland ist es schön. Wie ein Lied das Oberland lobpreist.
Und jetzt wurde mein Lieblingshotel lobgepriesen. “Historisches Hotel 2011″ wurde das BELLEVUE DES ALPES auf der kleinen Scheidegg. Jedesmal, wenn ich in dieses Hotel eintrete “chrüsled” es mich. Ein wahrlich magischer Ort. Es hat hunderte von Presseartikel zum “Historischen Hotel des Jahres 2011″ gegeben. Design Hotel können gelesen werden. Historische Hotels, wie das 1840 erbaute BELLEVUE DES ALPES, müssen und vor allem dürfen erlebt werden.
Während dem Tag ist ein Tohuwabohu rund um das Hotel. Doch gegen 16.00 Uhr leert sich die Kleine Scheidegg und Ruhe kehrt Heim. Wohltuende Ruhe. Fernab von iPhone’s und iPad’s und TiVi und all das Zeugs. Ein Aperitif in der Bar, das Essen im Speisesaal, der Schlummertrunk in der Bar, das Zimmer, die frische Luft, das Tagwerden. All dies lässt sich eben nur selber erleben.
- Die Geschichte der Scheidegg Hotels, abgeschrieben von der Homepage der Scheidegg Hotels.
- Fotos meines letzten Aufenthaltes.
Gäste, Mist, Strom und Käse
Klimawandel, Wirtschaftskrise, verändertes Reiseverhalten durch den demographischen Wandel: Der Tourismus ist gezwungen, neue Wege zu gehen. Zukunftsfähige Modelle zu entwickeln. Eine Destination muss sich fragen, was sie will. Wie sie es erreichen kann. Wie sie das Erreichte nachhaltig bewirtschaften kann. Mit Nachhaltigkeit meine ich nicht nur Umweltschutz. Nachhaltigkeit beinhaltet auch soziale und kulturelle Komponenten.
Und damit wiederum meine ich die Sehnsucht der Gäste nach Emotionen und Beziehungen. Sie ziehen lokale Produkte und Dienstleistungen vor, weil sie diese mit ihrer Ferienregion verbinden, die sie kennen, und mit ihren Erlebnissen. Es gibt ein schönes Wort dafür: Identifikation.
Damit verbunden sind die Interessen der Einheimischen. Dazu zähle ich auch die Mitarbeitenden aller Branchen, die einen grossen Beitrag zu eben dieser Identifikation leisten. Qualifizierte Mitarbeitende übrigens wählen jene Destination zur Arbeit aus, in welcher sie eine optimale Kombination von Lohn, authentischen Einheimischen, intakter Landschaft und interessanten Gästen vorfinden. Mitarbeitende funktionieren gleich wie Gäste, auch sie suchen Emotionen und Beziehungen. Und Identifikation.
Ein Tourismusmodell bedingt vernetztes Denken. Eine Destination muss so vernetzt, integriert und nachhaltig agieren wie es auch die Natur tut. Die Kühe zum Beispiel liefern den Bauern Milch, Butter, Käse und Dünger. Den Gästen liefern sie blütenreine Wiesen und gepflegte Landschaften. Der Bauer gibt Milch, Butter und Käse weiter, nicht zuletzt an die Gäste. Und den Dünger an die Wiese.
Aber nun haben wir mehr Kühe als vor dreissig Jahren. Also auch zuviel Mist und Gülle. Der authentische Kreislauf aus dem Gleichgewicht geraten und die Natur, die selber immer nur so viel «Abfall» produziert, wie sie selber wieder in den Kreislauf integrieren kann, hat ein Problem. Wir könnten es lösen. Mit einer Biogas-Anlage. Wir können aus Mist und Gülle CO2 neutralen Strom erzeugen – und aus den Speiseabfällen der Restaurants und Hotels, die ab 2011 nicht mehr den Schweinen verfüttert werden dürfen, EU-Recht sei Dank.
Die Biogas-Anlage würde a) den Kreislauf wieder herstellen, b) Energie liefern und c) beitragen zur Positionierung unserer Destination als der natürlichsten Region der Alpen, in der sogar der Strom aus der Steckdose von den Kühen geliefert wird.
Vernetzt betrachtet haben Gäste, Mist, Strom und Käse viel miteinander zu tun. Diese Erkenntnis lässt sich so nutzen, dass allen gedient ist. Nachhaltig. Und damit identifiziert man sich gern.
Klimawandel, Wirtschaftskrise, verändertes Reiseverhalten durch den demographischen Wandel: Der Tourismus ist gezwungen, neue Wege zu gehen. Zukunftsfähige Modelle zu entwickeln. Eine Destination muss sich fragen, was sie will. Wie sie es erreichen kann. Wie sie das Erreichte nachhaltig bewirtschaften kann. Mit Nachhaltigkeit meine ich nicht nur Umweltschutz. Nachhaltigkeit beinhaltet auch soziale und kulturelle Komponenten.
Und damit wiederum meine ich die Sehnsucht der Gäste nach Emotionen und Beziehungen. Sie ziehen lokale Produkte und Dienstleistungen vor, weil sie diese mit ihrer Ferienregion verbinden, die sie kennen, und mit ihren Erlebnissen. Es gibt ein schönes Wort dafür: Identifikation.
Damit verbunden sind die Interessen der Einheimischen. Dazu zähle ich auch die Mitarbeitenden aller Branchen, die einen grossen Beitrag zu eben dieser Identifikation leisten. Qualifizierte Mitarbeitende übrigens wählen jene Destination zur Arbeit aus, in welcher sie eine optimale Kombination von Lohn, authentischen Einheimischen, intakter Landschaft und interessanten Gästen vorfinden. Mitarbeitende funktionieren gleich wie Gäste, auch sie suchen Emotionen und Beziehungen. Und Identifikation.
Ein Tourismusmodell bedingt vernetztes Denken. Eine Destination muss so vernetzt, integriert und nachhaltig agieren wie es auch die Natur tut. Die Kühe zum Beispiel liefern den Bauern Milch, Butter, Käse und Dünger. Den Gästen liefern sie blütenreine Wiesen und gepflegte Landschaften. Der Bauer gibt Milch, Butter und Käse weiter, nicht zuletzt an die Gäste. Und den Dünger an die Wiese.
Aber nun haben wir mehr Kühe als vor dreissig Jahren. Also auch zuviel Mist und Gülle. Der authentische Kreislauf aus dem Gleichgewicht geraten und die Natur, die selber immer nur so viel «Abfall» produziert, wie sie selber wieder in den Kreislauf integrieren kann, hat ein Problem. Wir könnten es lösen. Mit einer Biogas-Anlage. Wir können aus Mist und Gülle CO2 neutralen Strom erzeugen – und aus den Speiseabfällen der Restaurants und Hotels, die ab 2011 nicht mehr den Schweinen verfüttert werden dürfen, EU-Recht sei Dank.
Die Biogas-Anlage würde a) den Kreislauf wieder herstellen, b) Energie liefern und c) beitragen zur Positionierung unserer Destination als der natürlichsten Region der Alpen, in der sogar der Strom aus der Steckdose von den Kühen geliefert wird.
Vernetzt betrachtet haben Gäste, Mist, Strom und Käse viel miteinander zu tun. Diese Erkenntnis lässt sich so nutzen, dass allen gedient ist. Nachhaltig. Und damit identifiziert man sich gern.
Langoustine-Rezept von André Jaeger
André Jaeger aus der Fischerzunft in Schaffhausen, kocht Langustinen und gibt viele wertvolle Tipps. Auch bei Ihnen zu Hause, einfach zum Nachzukochen.
André Jaeger aus der Fischerzunft in Schaffhausen, kocht Langustinen und gibt viele wertvolle Tipps. Auch bei Ihnen zu Hause, einfach zum Nachzukochen.










