Archiv für Dezember 2009

Wir feiern und trinken Champagner

Wohl um kein Getränk der Welt sind so viele Mythen entstanden wie die um Champagner. Vor nicht allzu langer Zeit wurde uns gesagt, dass die Genussmenschen die Champagner Vorräte wegtrinken. Champagner wird bekanntlich nur in der Champagne angebaut. Dem Schweizer Dörfchen Champagne am Jura Südfuss gelegen, verboten die Franzosen gar den eigenen Namen „Champagne“ für ihren Wein zu verwenden. Dies, obwohl das Dorf bereits im Jahr 885 unter dem Namen Campania erwähnt wurde. Die Menge ist demzufolge von der Anbaufläche her begrenzt. Die neureichen Russen und noch neureicheren Chinesen haben Champagner aus der Hülle in voller Fülle fliessen und verspritzen lassen.

Die Champagner Hersteller begannen Champagner als Wein für jede Gelegenheit zu proklamieren. Ein Cuvée zur Vorspeise, Rosé zum Hauptgang, Vintage-Champagner zum Dessert. Der Erfolg von Partys wurde in Hektolitern gemessen, der Menge Schämpus, mit der Gäste abgefüllt wurden. Und dem Anbaugebiet wurden neue Teile zugeschlagen um die Quelle nicht versiegen zu lassen.

Doch, oh Wunder, bevor er knapp wurde, wurde er erst einmal teurer. Schon mittelklassige Flaschen kosteten schnell über 30 Franken. 2009 ist der Absatz eingebrochen. Manche Marken beklagen grosse Rückgänge. Die Finanzen wurden knapper und Champagner gibt es fortan wieder in reichlichen Mengen. In einem Jahr in dem es mehr zu verdrängen als zu feiern gibt, bieten sich eh andere Alkoholika an.

Begegnen wir dem Getränk Champagner mit dem gebotenen Respekt und trinken ihn nicht aus einer Schale sondern aus einem tulpenförmigen Glas. Mein Lieblings Champagner ist Bolliger. Eine Besonderheit des Hauses Bollinger stellt der sogenannte R.D. Champagner dar. In die Produktpalette eingeführt um 1960 vom ehemaligen Leiter des Hauses Bollinger, Christian Bizot (1928-2002). Dabei handelt es sich um einen Jahrgangs-Champagner, der von mindestens acht Jahren sachgerechter Lagerung auf der Hefe profitierte, jedoch erst ‘Recently Disgorged’ (R.D.) bzw. erst vor kurzem degorgiert wurde. Das Datum der Degorgierung wird auf einem Etikett auf der Rückseite der Flasche vermerkt. Diese R.D.-Champagner weisen zusätzliche Aromen und geschmacklich eine gewisse Jugend auf – trotz ihres Alters. Ein herrliches Getränk mit welchem gebührend auf ein grosses Ereignis angestossen werden kann. So zum Beispiel zum heutigen Wechsel des Jahrzehnts.

À votre santé

Tafeln mit Goethe.

Der olle Goethe, war bekannt für seine ausgedehnten Reisen. In der heutigen Zeit wäre Goethe wohl ein Blogger und Twitterer. Er aber verfasste Reiseberichte, Briefe und Tagebuchnotizen. Hie und da kommen Szenen rund um Mahlzeiten und Tranksame vor. Oft beklagt er den miserablen Wein oder die schlechte Verpflegung. Ein Tweet war so: „Am Essen haben wir uns nicht sehr erholt und hoffen, dass der Schlaf besser schmecken soll.“ So im „Blog aus der Schweiz“. Ganz selten nur ging er auf das ein, was ihm oder den handelnden Personen vorgesetzt wird. Meistens bleibt er beim Unverbindlichen. So auch bei seinem Besuch des Gotthard-Hospizes, darüber gäbe in der heutigen Zeit Goethes Blog wir folgt Auskunft: „Wir wurden von einer ältlichen, aber rüstigen Frauenperson an der Thüre freundlich empfangen. Sie entschuldigte den Herrn Pater, welcher nach Mailand gegangen sei, jedoch diesen Abend wieder erwartet werde; alsdann sorgte sie aber ohne viel Worte zu machen für Bequemlichkeit und Bedürfnis. Eine warme geräumige Stube nahm uns auf; Brot, Käse und trinkbarer Wein wurden aufgesetzt, auch ein hinreichendes Abendessen versprochen.“ Wie dieses Abendessen beschaffen war, steht in „Dichtung und Wahrheit“ nirgends beschrieben. Nur soviel: „ Unter solchen mannigfaltigen Gesprächen (mit dem inzwischen zurückgekehrten Pater) ging der Abend dahin…“

Aus l’Abbaye de Joux berichtet der Reisende in seinen „Blog aus der Schweiz“: „Gegen vier Uhr langten wir in unserem Wirtshaus an, und fanden ein Essen, wovon uns die Wirtin versicherte, dass es um Mittag gut gewesen, aber auch übergar vortrefflich schmecke.“ Diesen Satz behalte ich mir vor, wenn mich des Abends jemand fragt, was es denn zu Essen gebe. Aus Palermo berichtet Goethe in seiner „Italienischen Reise-Blog“: „Hier war für uns beide gedeckt, und es fehlte nicht an einem sehr guten Mittagessen. Nach dem aufgetragenen Dessert trat der Abt herein, begleitet von seinen ältesten Mönchen…“

Dagegen ist die Passage aus dem Blog, der am 4. November 1779 gegen neun Uhr in Chamouni (Chamonix) geschrieben wurde, etwas erhellender: „Wir sind hier in dem mittelsten Dorfe des Thales, Le Prieuré genannt, wohl logiert, in einem Hause, das eine Wittwe, den vielen Fremden zu Ehren, vor einigen Jahren erbauen liess. Wir sitzen am Kamin und lassen uns den Muskatellerwein aus dem Vallée d’Aost, besser schmecken, als die Fastenspeisen, die uns aufgetischt werden.“

Während seiner dritten und letzten Schweizer Reise, nachdem er am 30. September 1797 mit dem Schiff von Brunnen nach Flüelen gefahren und von dort nach Altdorf gewandert ist: „In Altdorf angelangt logierten wir im schwarzen Löwen, bei Herrn Franz Maria Arnold. An den Zimmern waren artige Türschlösser, die man von aussen aufstösst und von innen aufzieht.“ Über die Bewirtung steht nichts beschrieben.

Manchmal sandte Goethe seiner Frau und dem Sohn August etwas nach Weimar. Quasi Goethes Delivery Service. Dann bedankte sich der kleine Goethe zum Beispiel so: „Lieber Vater! Ich sage Ihnen vielen Dank für die vielen und schönen Kirschen und für das süsse Zuerbrot, das ich diesen Morgen von Ihnen erhalten habe…“ Oder: „Ich bedanke mich vielmals für das Schächtelchen mit schönen Aprikosen, welches Sie mir am vorigen Sonnabende herübergeschickt haben. Sie waren sehr schön süss und wohlschmeckend, ich habe sie aber dennoch nicht alle an einem Tage verzehrt, sondern einen Theil davon habe ich am Sonntage zu meinem Frühstücke gegessen.“ Ein anderes Mal bedankt sich August Goethe für die schönen Weintrauben und die grossen Pfirsiche“ .

Im Oktober 1779 berichtet Goethe an Charlotte von Stein: „Gegen zwölfe kamen wir in Untersewen an assen eine grosse Forelle (…) und fuhren auf einem engen Leiterwägelein zusammen gepackt ab gingen aber bald zu Fuss durch das Thal bis nach Lauterbrunn.“ Hier entsteht sein „Gesang der Geister über den Wassern.“

Aus der „Italienischen Reise“ schreibt er, dass südlich von Brenner die Menschen ungesund aussähen: „Ich glaube die Ursache dieses krankhaften Zustandes in dem häufigen Gebrauch des türkischen und Heidekorns zu finden.“ Aus dem, was dann folgt, geht hervor, dass die Tiroler gelbe und schwarze Polenta aus Mais und Buchweizen gegessen haben – so wie die Lombarden, Bündner und Tessiner auch. Der Grund für das schlechte Aussehen wird wohl gewesen sein, dass die Armen zu wenig abwechslungsreiche Koste hatten. Denn Polenta ist ja sicher nicht ungesund.

Der Verfasser des „Faust“ hat sich nicht gescheut, einige der damals so beliebten Trinklieder zu schreiben. Und bei passender Gelegenheit auch zu singen. Der Maler Heinz Förster schildert das so: „ An einem Ende der Tafel wurde es unruhig; man räusperte sich, gab ein leichtes Zeichen am Glas, und ein vierstimmiger Gesang wurde angestimmt. Es gehörte die schöne Sitte, das Mahl mit Gesängen zu würzen, zu Goethes besonderen Tafelfreuden…“

Wenn ich das alles so nachlese meine ich, dass es ganz angenehm gewesen wäre, zusammen mit Goethe zu Reisen und zu Tafeln. Sein Trinklied müsste er allerdings zusammen mit meinem iPod alleine singen.

Siedfleisch vom Hohrücken

Rezept für 8 Personen

1,6 kg Rindfleisch vom Hohrücken

2 Zwiebeln in Schale halbiert, gespickt (Nelke & Nägeli

1 Karotte geschält in Würfel geschnitten

1 Lauchstängel

1 kleiner Knollensellerie, in Würfel geschnitten

Weisser Pfeffer

Salz

Beilagen:

4 Markbeine ausgelöst

Senffrüchte

100 gr. Preiselbeeren gekocht

4 Spreewaldgurken

4 – 5 EL frisch geriebener Meerrettich

Ca. 60 gr. Meerrettich, davon gemischt mit 1 – 2 EL: Schlagrahm

Zubereitung

Fleisch etwa 1 Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen. Mit Haushaltspapier abtupfen. Schnittflächen der Zwiebeln auf Alufolie auf der heissen Herdplatte schwärzen. In einer grossen weiten Pfanne Wasser aufkochen. Zwiebeln und Gewürze dazugeben, leicht salzen. Fleisch beifügen und bis knapp vors kochen bringen. Gemüse beigeben, bei kleiner Hitze 3 Std. ziehen lassen. Ab und zu den Schaum mit der Kelle abschöpfen.

Beilagen:

Zum Servieren Mark in wenig Bouillon erwärmen. Restliche Beilagen in Schälchen anrichten

Anrichten:

Siedfleisch herausnehmen, in 8 Stücke schneiden und in vorgewärmten tiefen Teller anrichten. Mark draufsetzen. Bouillon absieben und heiss werden lassen. Nach Bedarf abschmecken

Je 1 dl über das Mark giessen. Etwas Gemüse auf den Teller verteilen, Siedfleisch mit den Beilagen servieren.

Gstaad ist bestes Winter Ressort für Genuss

SZ schreibt: ” … Start zur Wintersaison: Ambitionierte Skifahrer und Boarder schätzen im bevorzugten Revier die Dimension des Pistennetzes, der Kapazität von Bahnen und Liften und Schneesicherheit. Aber zu einem guten Wintersportgebiet gehören auch Ferienfeeling und tadellose Infrastruktur im Tal. …”

Die SonntagsZeitung hievte Gstaad auf Platz 1 in der Rubrik “Für Geniesser”. Der Kommentar dazu:

1. Gstaad

„Beeindruckendes Winterwandernetz, Gourmet-Hochburg und gediegenes Ambiente: Gstaad ist der G-Punkt des schweizerischen Wintergenusses. Und der Ort im Berner Oberland zeigt mit Palace, Ermitage-Golf und Grand Hotel Bellevue herausragende Wellnesskompetenz.“

Zu den Gewinnern gehören auch unsere Mitarbeitenden. Denn ohne sie hätten wir diesen grossartigen Erfolg nie. Darum all unseren Mitarbeitenden ein grosses Dankeschön. Damit wir unsere Gäste auch weiterhin kompetent betreuen können, bilden sich unsere Mitarbeitenden mit dem Angebot des Hoteliervereins ständig weiter.

Ein Rezept von André Jaeger, Fischerzunft Schaffhausen

André Jaeger, aus dem Rheinhotel Fischerzunft in Schaffhausen ist der Wegbereiter der “eurasischen” Küche. Längst gehört André Jaeger zu den etabliertesten Köchen der Schweiz und Europa. Um seine “Cuisine du bonheur” zu geniessen, pilgern Gäste aus der ganzen Welt nach Schaffhausen in die Fischerzunft. Oder möchten Sie die Fischerzunft erleben? Dann empfehle ich Ihnen, gleich ein Zimmer mit zu buchen. Somit beginnt auch der Tag danach genussvoll mit dem feinen Fischerzunft Frühstück mit direktem Blick an den Rhein.

Ich freue mich, dass mir André Jaeger exklusiv ein feines Rezept gab, welches Sie zu Hause zubereiten können.

Rezept für vier Personen

Paupiette von Saibling mit Fenchel und Orangenchibustcrème mit Sternanis

4 frische Saiblingsfilets a 50-60 g
1 kleiner Fenchel
2 EL Gemüsewürfelchen von Karotten, Sellerie, Zucchini, Lauch
20 g Butter
1 Orange

Paupiette

Aus Fenchel vier Hauchdünne Scheiben schneiden und in Zuckersirup wenden, auf Backblech legen und im Ofen bei 80° trocknen. (Chip)

Den Rest des Fenchel grob hacken und in sehr wenig Salzwasser weich kochen, abseihen und pürieren.

Die Fischfilets parieren, Haut abziehen und darauf achten, dass keine Gräte mehr vorhanden sind, mit Pinzette die feinen Rückengräte ziehen. Filets in je eine Ringform geben und in die Mitte das Fenchelpürée füllen. Bei 62° ca 35 Minuten im Ofen oder Wärmeschrank langsam ziehen lassen. Die Temperatur darf 65° nicht überschreiten, da sonst das Eiweiss koaguliert und der Fisch zu fest gart.

Zum Servieren die Gemüsewürfel in etwas Butter anschwenken, sehr wenig Orangenabrieb dazu geben und leicht salzen. Den Fisch aus dem Ofen nehmen und die Gemüsewürfel darauf verteilen.

Den Fisch erst jetzt leicht salzen, den Ofen auf 180° heizen und die Paupiettes noch einmal 2-3 Minuten schieben, aus dem Ring nehmen.

Schibustcrème

1 dl Sahne
½ dl Fischfond
20 g Butter
1 Eigelb
1 EL Pernod
1 Prise Sternanispulver
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

½ der Sahne, Fischfond, Pernod, mit Gewürzen aufkochen und ca 5 Minuten leicht köcheln lassen, abschmecken. Vor dem Servieren Butter beigeben. Die 2. Hälfte Sahne mit Eigelb mischen und zur Sauce geben, bei kleinem Feuer unter stetem Rühren so lange erwärmen bis das Ei zu stocken beginnt. Wenn das der Fall ist, sofort vom Feuer nehmen und weiterrühren, kurz aufmixen und sofort anrichten.

Die Orange mit dem Messer schälen und Filets herausschneiden. Je drei Filets auf tiefen Teller anrichten, Schibustcrèmesauce dazu geben, Paupiette in die Mitte legen.

Fenchelchip dazu stellen.

AndréJaeger

Menu Cigarman Abend

CigarmanBollito Misto Reale24

Leider ist der Cigarman Abend ausverkauft. Dennoch möchte ich Ihnen das Menu nicht vorenthalten. Es wird ein absolut grossartiger Abend. Mit viel Freude und Genuss.

Menu Cigarman Abend vom 24. Januar im Basta vom Bernerhof Gstaad. Gastkoch Martin Dalsass vom Ristorante Santabbondio, Sorengo  & “by Dalsass” Gstaad. Cena “Bollito Misto Reale”.

Amuse-bouche
Zuppa Pavese con uovo di quaglia
Olive profumate all’arancia
Castagne nella pancetta

Zuppa Pavese mit Wachtelei
Oliven mit Orangenzesten mariniert
Kastanien mit Panchetta

Menu
Le fettine di tonno rosso con puntarelle e lardo di Colonnata
Roter Thunfisch mit Zichorienherzen und Colonnataspeck

***

I cavatelli alle cime di rapa e crostacei
Cavatelli mit Rübensprossen und Krustentieren

***

Il Bollito Misto Reale

di manzo
Patatine saltate, Aletta, Lingua, Verdure bollite, Coda, Fagioli di Pigna,
Mostarde

di vitello
Senape, Stinco, Rafano, Testina, Salsa Verde, Animelle, Salsa Pearà, Midollo nell’osso, Mirtillo rosso

di maiale
Cotechino, Piedini, Carré affumicato, Pancetta

Gallo di cortile (Coq)

***

La mela al “vin brûlé” con sformato di noci
e gelato alla cannella

Glühweinapfel mit Nussauflauf und Zimteis

Als Wein servieren wir einen Le Cupole aus der 18 Liter Flasche.

Land: Italien
Region: Toskana
Traubensorte: Cabernet Franc, Merlot, Cabernet Sauvignon, Uva di Troia, Cesanese d’Affile

Nicht nur wegen seiner Etikette auffallend.
Diese Assemblage aus Cabernet Franc, Merlot, Cabernet Sauvignon, Uva di Troia und Cesanese d’Affile stammt aus einem geschützten Tal, welches in der südlichen Toskana auf etwa 700 Metern über Meer liegt. Der kleine Bruder des grossen Tenuta di Trinoro überzeugt durch sein Bouquet mit Himbeer- und Brombeeraromen, Cassis, Pflaumen und einer fein rauchigen Tabaknote. Im Finale feine Schokolade-Noten. Mittelvoller Körper mit seidigem Abgang.

Christstollen Parfait

Letzte Woche war ich bei Robert Speth, bester Koch in Gstaad, Restaurant Chesery essen. Da stach mir ein Dessert in den Mund. Nicht, dass ich ein grosser Dessertfan bin. Gerade darum sei Ihnen das Rezept hiermit verraten. Es passt zur Jahreszeit und ist schnell zubereitet, so dass Sie sich um Ihren Besuch kümmern können. Applaus ist Ihnen gewiss.

Das Rezept ist für 10 Personen:

  • 5 Stk. Eigelb
  • 0.090 kg Zucker
  • 0.050 kg Krokant
  • 0.050 kg Rum
  • 0.060 kg Zitronat, Organgat – gehackt
  • 0.060 kg Sultaninen
  • 0.030 kg Lebkuchenbrösel
  • 0.500 kg geschlagene Saane
  • Zimt & Nelken

ZUBEREITUNG:

Eigelb und Zucker über dem Wasserbad warm schlagen (89 Grad) vom Feuer nehmen und kalt schlagen, Rum, gestossenen Krokant  und übrige Zutaten zugeben.

Glatt rühren, die geschlagene Sahne unterheben und in eine vorgekühlte Form füllen und tiefkühlen (mind. 6 Std.). Die Form kurz in heisses Wasser stellen und stürzen. Das Parfait mit einem heissen Messer schneiden. Mit Zitrusfrüchten garnieren.

Ich empfehle von der Sauce einen Spiegel auf den Teller zu giessen und darauf das Parfait anzurichten.

«Davidoff Tour Gastronomique»

Es ist immer wieder schön, an einem Abend der «Davidoff Tour Gastronomique» teilzunehmen. Im Kreise von Gleichgesinnten können Sie genussvoll tafeln und anschliessend eine feine Davidoff rauchen. Diese Abende setzen einen prägnanten Akzent auf den Genuss und das raffinierte Zusammenspiel von Spitzengastronomie, exklusiven Weinen und erlesenem Cognac und Cigarren von Davidoff.

Unter dem Motto “Entdeckungsreise für Geniesser” findet im 2010 zum sechsten Mal in Folge die «Davidoff Tour Gastronomique» statt.

In Kooperation mit dem Gastronomieführer GaultMillau Schweiz macht die Tour bei sechs Schweizer Spitzenköchen Halt. Im Zentrum der Soirées steht die Cigarre als genussreiche Krönung eines exquisiten Mahls.

Das Programm der «Davidoff Tour Gastronomique» 2010:

Sonntag, 24. Januar 2010
Martin Dalsass (18 GM Punkte) zu Gast beim «CigarMan of the Year 2010», Thomas Frei – Hotel Bernerhof Gstaad

Freitag, 5. März 2010
Oliver Glowig (16 GM Punkte) – Ristorante Capri, Mont Cervin Palace, Zermatt

Donnerstag, 18. März 2010
Roland Schmid (17 GM Punkte) – Restaurant Äbtestube
Grand Resort Bad Ragaz, Bad Ragaz

Montag, 26. April 2010
Felix Eppisser (16 GM Punkte) – zu Gast auf dem Davidoff-Schiff
Restaurant Spice, Hotel Rigiblick

Mittwoch, 9. Juni 2010
Antonio Colaianni & David Martinez Salvany (beide 16 GM Punkte) – zu Gast auf dem Davidoff Schiff
Restaurant Il Casale (Wetzikon) und Hotel Greulich (Zürich)

Donnerstag, 19. August 2010
Werner Bürgi (17 GM Punkte) – Bürgis Burehof, Euthal am Sihlsee

Freitag, 27. August 2010
Jan Leimbach (16 GM Punkte) – Lenkerhof alpine resort, Lenk im Simmental

Freitag, 10. September 2010
Marcus G. Lindner (18 GM Punkte) – Restaurant Mesa, Zürich

Ein Essen bei Marcus G. Lindner ist immer wieder ein Erlebnis!

Mittwoch, 6. Oktober
Philippe Chevrier (19 GM Punkte) – Domaine de Châteauvieux, Satigny (GE)

Ein Besuch bei Philippe Chevrier ist einfach Grossartig. Ein Tipp: Buchen Sie gleich ein Zimmer mit. Das Frühstücksbuffet, mit vielen hausgemachten Köstlichkeiten, ist ein genussvoller Einstieg in den Tag.

Weitere Informationen und Anmeldung: gourmet@davidoff.ch oder Telefon 061 279 3628.

Ein Cigarrengetwitter am 18. Dezember

Freitag 18. Dezember tweeten wir im Smoking, Bernerhof Gstaad. Mit Genuss und Lebensfreude lassen wir zusammen eine getwitterte Geschichte rund um Cigarren, Genuss und Freude entstehen.

Beginn 19.00 Uhr. Teilnahme ist kostenlos, die Konsumation wird nach Aufwand berechnet. Wer von “ausserhalb” mitmachen möchte, gebe ich den Hashtag per DM bekannt. Ich freue mich auf viele Anmeldung bei Thomas Frei mit DM @cigarman_ch oder Mail frei@cigarman.ch

Ich pfeife drauf.

Was Johann Sebastian Bach recht und Albert Einstein lieb war, soll auch mir Genüge tun. Ich fange ab sofort wieder mit Pfeifenrauchen an. Heute im Cigarrenfachgeschäft Fuhrer Tobacco in Gstaad das ganze Equipment gekauft. Eine Savinelli Pfeife, Feuerzeug, Stopfer, Pfeifenreiniger und das Beste: Tabak. Da hat mir Hans Fuhrer einen Tabak an seiner Tabakbar zusammen gemischt. Ich freue mich wie ein Kind, endlich die erste Pfeife seit ungefähr 10 Jahren zum Leben zu erwecken.

Die Tabakspfeife ist fast so lange bekannt wie das Tabakrauchen selbst und Bestandteil vieler nord- und südamerikanischer Kulturen. Das Pfeifenrauchen war neben dem Tabakschnupfen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die verbreitetste Art, Tabak zu konsumieren. Mittlerweile sind Tabakspfeifen und Pfeifenraucher durch die Verbreitung von Zigaretten und Zigarren in den Hintergrund gerückt.

Gerade darum macht das Rauchen einer Pfeife sexy und ist einfach absoluter Genuss. Der Welt entfliehen und Gedanken an die schönen Dinge im Leben zu verschwenden. Zeit und Muse in Hülle und Fülle. Das schenkt einem das Leben als Pfeifenraucher.