Andreas Caminada

caminadaVollkrass cool. Der Andreas Caminada sitzt – oder sass – heute Nachmittag im Basta. Einfach so sass er da. Hat mich schier hinderengestrählt. Hab es ja nicht erwartet. Dass er einfach so da vor einem Cüpli sitzt und unseren Mortadella in sich füllt. Gehe mal davon aus, dass Sie den Andreas Caminada kennen. Wenn nicht, dann schreibe ich Ihnen kurz etwas über ihn.

Er ist erst 33-jährig. Aber mit seinen 19-GaultMillau Punkten schon volljährig. Und seit dem Jahre 2003 ist Caminada Pächter des Schlosshotel Schauenstein in Fürstenau. Und dann ging die Post ab:

  • 2005 GaultMillau Entdeckung des Jahres
  • 2007 GaultMillau Aufsteiger des Jahres
  • 2007 erster Stern von Michelin
  • 2008 zweiter Stern von Michelin
  • 2008 GaultMillau Koch des Jahres
  • 2010 GaultMillaukoch des Jahres und 19 Punkte GaultMillau

Genau, er ist schon 33-jährig. Gehen Sie einfach mal in sein Schloss Schauenstein. Reservieren Sie sich Ihren Tisch rechtzeitig. Am besten gleich eines der 6 Zimmer und Suiten dazu, damit Sie das Gesamterlebnis Caminada in vollen Zügen geniessen können.

Tweet up – slow down. Züneweid – sunnigi Lauene

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Davidoff Puro d’oro

Bassist Christian McBride ist aus Passion Musiker. Eine Puro d’Oro ist eine Passion für jeden Cigarrenraucher. Und mit der dazupassenden Musik ist der Cigarren Genuss noch genussvoller. Ehrlich!

Meine August Kolumne im AvS

Vorwärts Marsch…

… dachte ich mir heute Morgen. Dann bin ich in der Promenade in zwei Hunde.. na-sie-wissen-schon getreten. Das ist ein Scheissgefühl. Aber mir wurde bewusst, es ist August.

Was können wir uns glücklich schätzen, dass es Leute im Saanenland gibt, welche über den Tellerrand denken und mit dem Erreichten nicht zufrieden sind, sondern alles dafür geben, dass unsere Region den anderen Regionen um eine oder mehrere Nasenlängen voraus ist.

Bald marschieren Menschen aus dem Saanenland vorwärts. Sie werden sich hinter den sieben Bergen besammeln. Und sie werden sich zusammendenken, welche Vision zur GST Strategie passt. Ja, das ist jetzt halt verkehrt rum, dass die Strategie steht und dann erst die Vision kommt. Sind wir nicht so kleinlich. Man kann das Problem einmal von einer anderen Seite anpacken. Item.

Immer wieder haben vorausschauende Köpfe für Innovation im Saanenland gesorgt. Angefangen 1904 mit dem Bau der MOB, welche die Türen in die weiten Welt öffnete. Die Umfahrungen der Dörfer Gstaad und Saanen sind ebenso nennenswert. Das Injizieren von Anlässen wie Tennisturnier, Menuhin und Country Festival und das Beachvolleyball Turnier u.v.a. sind absolut genial für unsere, eigentlich kleine, Region. Immer wieder haben Einwohner im Saanenland mit Durchhaltewillen für den Erfolg ihrer Vision gekämpft.

Nehmen wir das neuste Projekt: „LesArtGstaad“. Unglaublich. Die Idee haben, und sich dabei als Fantasten abstempeln zu lassen, ist das eine. Aber diesem Projekt einen solchen Glauben zu schenken, dass andere überzeugt werden können, die Projektierungskosten zu übernehmen, verdient meine Hochachtung. Leute mit solchen Visionen braucht das (Saanen-) Land.

Führen wir uns vor Augen. Les Arts Gstaad (LAG) passt perfekt in die Strategie, welche sich der GST auf die Fahne geschrieben hat. Damit lässt sich visionieren. LAG ist mit seiner innovativen Bauweise der Zeit weit voraus. Die zentrale Lage zum Dorf bewirkt, dass Einwohner wie Gäste jederzeit mitten im Kulturgeschehen sein können. LAG bietet die Chance, dass das derzeitige Durcheinander auf dem Bahnhofplatz entwirrt werden kann. LAG bietet die Möglichkeit, dass unsere beiden musikalischen Top Anlässe Menuhin Festival und „les sommets musicaux“ einen wundervollen Konzertsaal bekommen. Neue Anlässe, finden unter dem Dach von LAG Platz. Zum Beispiel der literarische Herbst. Mit diesem Instrument ist es den Hotels möglich, ihre Saison zu verlängern und damit für mehr Wertschöpfung zu sorgen. Gstaad Saanenland wird in Zukunft mehr denn je als die Kultur Region der Schweiz wahrgenommen werden. Zur Kultur gehört genau so ein Alpabzug, Saaner Hobelkäse oder eben die Vorgangs erwähnten klassischen Konzerte. Es werden neue Anlässe entstehen, an welchen philosophische Gedanken ausgetauscht werden. Ein WEF der Philosophen.

Die Bevölkerung kriegt Les Arts Gstaad geschenkt. Der öffentliche Hand kostet das Gebäude keinen Rappen. Auch in Zukunft nicht. Denn mit dem Geld, welche in einer Stiftung angelegt wird, kann das negative Betriebsergebnis bezahlt werden.

Für einmal zählt das Sprichwort, „einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“, nicht. Denn die Saaner können an Gemeindeversammlungen über das Geschenk diskutieren und anschliessend abstimmen. Wenn das nicht ein Geschenk Gottes ist, dann weiss ich auch nicht, was als Geschenk Gottes durch geht.

Hab noch was: „Diese finden jenes, jene dieses schön. Aber sie müssen es „finden“. Suchen will es keiner.

tweet up – slow down am 9. Oktober in Gstaad

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Restaurant ohne Menukarte made by Daniel Humm

Ich hatte eine grosse Freude, als ich den Artikel in der Sonntags Zeitung vom 15. August 2010 über Daniel Humm las. Leider hatte ich selber noch nie das Vergügen,  in seinem Restaurant Eleven Madison Park in New York zu tafeln.

Kennen gelernt hatte ich den Daniel, als er in Mesikon im Wirtshaus zur Krone kochte. Schon damals war er ein verrückter Hund. Der Humm. Was ihm im 2002 den Titel “Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz” von GaultMillau einbrachte. Kurz danach wechselte er ins Gasthaus zum Gupf. (Schumi 1 wollte dieses Haus einmal als Privatresidenz kaufen). Von dort packte ihn das Fernweh und er zog ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ohne ein Wort englisch. Man stelle sich das einmal vor. Es ist doch so, wer eine Vision hat und sich dieser kompromisslos stellt, der verwirklicht seinen Traum. Übringes: den NYC Marathon hat Humm im 2008 in 2 Stunden 41 Minuten zurückgelegt. Eine wahnsinns Zeit.

Aber eigentlich wollte ich über das neuen Konzept schreiben, welches Daniel Humm ab November 2010 macht. Zuerst reduziert er die 110 Sitzplätze auf 70. Eine eigentliche Menukarte hat er keine mehr, sondern eine Produkt-Karte. Aus dieser Karte können sich seine Kunden ein ihnen mundendes Produkt aussuchen. Die Köche “basteln” damit eine Speise. Geniale Idee.

Mit diesem Konzept gibt es nur Winner. Der Koch kocht nach dem Lust und Laune Prinzip. Und darüber freut sich der Koch. Und wer Freude hat, kocht gut. Im Prinzip ist es genau dasselbe, wie wenn sie zu Hause den Küchlschrank aufmachen, reinschauen und dann mit diesen Speisen ein Gericht zubereiten. Oder durch einen Markt mit seinen frischen Produkten spazieren und sich dabei die Früchte, Gemüse etc. aussuchen, die sie zu Hause zubereiten.

Genau das macht der Humm mit seinen Kunden. Mit der Speisekarte öffnet Humm den Gästen seinen Kühlschrank.  Spannend. Nicht nur für den Gast, auch für den Koch. An die Küchenmannschaft stellt dieses Konzept hohe Anforderungen. Und genau das, macht wiederum Spass.

Was sicher ist: New York, der Frei kommt bald, denn er will das Humm-Konzept selber erfahren.

Hier noch ein Video mit Daniel Humm, in welchem Sie Tricks der Sous-Vide Küche sehen.

The Art of Sous Vide – Avocado Prawn Roulade from Nick Cannell on Vimeo.

Daniel Humm, Eleven Madison Park Restaurant

Daniel Humm, Schweizer Küchenchef im Madison Park Restaurant NYC, in einem messerscharfen Video.

Gaggenau Kochstudio mit André Jaeger

André Jaeger aus der Fischerzunft in Schaffhausen zeigt in diesem kleinen Video, wie Sie zu Hause ein Gericht ganz einfach nachkochen können und erst noch bleibenden Eindruck bei Ihren Gästen hinterlassen.

GaultMillau ist beliebt

P1030848Unglaublich. Seit dem letzten Oktober sind im Smoking bereits 4 Exemplare des GaultMillau geklaut worden. Dies, obwohl ich ihn klar mit Bernerhof gekennzeichnet habe. Was soll’s. Der GaultMillau scheint beliebt zu sein. Im neu ausgelegten GaultMillau habe ich auf ein paar Seiten einen netten Text dazu geschrieben. Wie Beispielfoto zeigt.

Nun hoffe ich, dass der neue Koch des Jahres bald bestimmt wird. Denn mir gehen die 2010er Exemplare langsam aber sicher aus.

P.S. Wer denken Sie, wer der neue Koche des Jahres werden wird? Am 4. Oktober wissen wir mehr. Ich vermute nur.

Slow Food

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Ein interessanter Artikel in “die Zeit” legt dar, wie aus einer kleinen italienischen Genissergruppe die weltweite politische Slow-Food-Bewegung wurde.